Von herrlichem, mediterranem Ofengemüse und der ständigen Frage: "Was isst du denn dann eigentlich noch?"




Seit ich meine Ernährung umgestellt habe werde ich andauernd mit der Frage 
"Was isst du denn dann eigentlich noch?
konfrontiert.

Geht es manchen von euch auch so?
Ich finde diese Zeit gerade sehr faszinierend!

Obwohl sich unsere Welt ständig verändert, ständig neuere, bessere und verrücktere Technik auf den Markt kommt. Obwohl man schon heute ohne weiteres in den Weltraum fliegen und sich einen "Platz" auf dem Mond sichern kann scheint es für viele Menschen immer noch undenkbar zu sein, sich ganz ohne tierische Lebensmittel zu ernähren.
Dabei ist doch gerade das in unserer heutigen Zeit so einfach wie noch nie!

Ich bin immer völlig geplättet von dem riesigen Angebot an veganen Lebensmitteln im Supermarkt, im Bioladen oder im Internet.
Ob das nun alles immer so sinnvoll und sachdienlich ist, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

Um der Frage "Was isst du denn dann eigentlich noch?" heute mal eine kleine Antwort zu liefern, habe ich euch meinen aktuellen Backofen-Liebling mitgebracht.

Es handelt sich um mediterranes Ofengemüse, wahlweise mit Minz-Dip oder auch ohne.

Ich benutze für mein Ofengemüse übrigens eine große Auflaufform von Ikea.
In die passt alles rein und so habe ich die Möglichkeit, einen Teil des Ofengemüses am nächsten Tag mit zur Arbeit zu nehmen.


Ihr braucht für eine Auflaufform der Größe 35x25cm folgende

Zutaten:
Olivenöl
3-4 Schalotten
500g Kartoffeln
1 rote & 1 gelbe Paprika
3 große Champignons
1 Zucchini
1 Aubergine
6-7 Cherrytomaten

Nach Geschmack:
Rosmarin
Thymian
Majoran
Oregano
2-3 Knoblauchzehen
Salz&Pfeffer

Für den Minz-Dip:
Sojajoghurt, Kokoscreme oder normalen Quark/Joghurt
1 Zitrone
Salz&Pfeffer
frische und/oder getrocknete Minze - kleingehackt 


Und so geht's:

Schritt 1:
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schritt 2:
Die Schalotten schälen und in Ringe schneiden.
Die Kartoffeln waschen und mit einer Gemüsebürste schrubben (wer will, kann die Kartoffeln natürlich auch schälen) und in grobe Stücke schneiden.

Schritt 3:
Die Schalotten und die Kartoffeln (bei Bedarf auch 2-3 geschälte und kleingeschnittene Knoblauchzehen) und 1-2 EL Olivenöl in die Auflaufform geben und etwa 10 - 15 Minuten backen lassen.

Schritt 4: 
In der Zwischenzeit das ganze andere Gemüse in grobe Stücke schneiden und nach Ablauf der 10-15 Minuten, zusammen mit weiteren 1-2 EL Olivenöl, in die Auflaufform geben und alles kräftig miteinander vermischen.
Wahlweise Gewürze und Salz hinzufügen.

Schritt 5:
Das Ganze nun weitere 30 - 35 Minuten backen lassen.


Der Minz-Dip:

Für den Minz-Dip richtet ihr euch einfach eine Schale in geeigneter Größe und gebt Joghurt, Creme oder Quark (wofür ihr euch auch immer entschieden habt) hinein. 
Anschließend schmeckt ihr die Dip-Grundlade mit Salz, Pfeffer, 1-2 EL Zitronensaft und der kleingehackten Minze ab.
Bei getrockneter Minze empfehle ich euch, das Ganze erst einmal ein wenig ziehen zu lassen, bevor ihr zu viel Minze hineingebt.


Ich bin dem Ofengemüse restlos verfallen!
Es ist zwar kein "Fast-Food" aber trotzdem super einfach herzustellen und schmeckt herrlich nach Urlaub und Sonne!

Wie haltet ihr es mit dem Ofengemüse?
Was schnipselt ihr alles hinein?

Ich wünsche euch einen wunderschönen kleinen Freitag!

Viele herzliche Grüße

Vegan (er)leben - Paris





Wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich vor kurzem in Paris war.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits seit ein paar Wochen meine Ernährung umgestellt und so hieß es auch in Paris: Auf jeden Fall vegan!

Da ich mal wieder mit der Besten, der Besten unterwegs war, war das alles kein Problem! :-)
Als ich meiner besten Freundin von meiner Ernährungsumstellung erzählt habe, sagte sie im Hinblick auf Paris nur: "Such dir die Restaurant aus, ich finde überall etwas zu essen!"

Also setzte ich mich hin und begann zu recherchieren und tatsächlich fand ich einige gut klingende Restaurants und begann, die für mich/uns in Frage kommenden herauszufiltern.

Ich habe die Restaurants & Cafés in den meisten Fällen nach unseren täglichen Ausflugszielen ausgesucht, damit wir nicht noch all zu lange in der Gegend herumfahren mussten, um an unser Essen zu kommen :-D



An unserem Ankunftstag lief in Sachen "Sightseeing" nicht mehr viel.
Wir waren von der langen Autofahrt ziemlich k.o. und wollten nur noch was zu Essen und anschließend schlafen gehen.

Und so haben wir uns nach kurzem Beratschlagen für das fabelhafte und im Internet hochgelobte
"Hank Vegan Burger"
entschieden .

Es ist bequem mit der Metro Linie 11 über die Haltestelle "Rambuteau" erreichbar und liegt außerdem nicht all zu weit entfernt von der Notre Dame und dem Louvre.

Es war zwar nicht einfach, bei den etwa 10 Sitzplätzen einen Freien zu ergattern, aber das Warten hat sich gelohnt!

Abgesehen von der Möglichkeit bei Hank die Burger einzeln zu kaufen, habt ihr außerdem die Möglichkeit, zwischen zwei Menüs zu wählen.
Das erste Menü beinhaltet einen Burger, eine Beilage und ein Getränk und ist für 11€ erhältlich.
Das zweite Menü beinhaltet einen Burger, eine Beilage, ein Getränk und ein kleines Dessert und ist für 13 € erhältlich.

Sehr vernünftige Preise wie ich finde und nach dem Essen war ich vom Preis-Leistungsverhältnis sowieso restlos begeistert.

Ihr hab die Möglichkeit, euch zwischen 4 oder 5 Burgern zu entscheiden. Wir haben uns beide für den Ersten entschieden und waren hin und weg!
Dazu hatten wir Pommes als Beilage, Bionade als Getränk und ich hatte noch einen Mini-Carrot-Cake als Dessert.

Es ist uns wirklich schwer gefallen, dass ganze Menü aufzuessen, da es wahnsinnig köstlich aber auch wahnsinnig sättigend war.

Ich kann euch einen Besuch bei Hank uneingeschränkt empfehlen und vermisse schon jetzt diesen leckeren Burger!

Hank Vegan Burger: 55 Rue des Archives, 75003 Paris, Frankreich 

An unserem zweiten Tag waren wir zuerst im Louvre und anschließend in der Kathedrale Norte Dame. Dazwischen haben wir uns einen kleinen Snack im
"Le Bio d' Adam et Eve"
gegönnt.

Dort findet ihr eine große Auswahl an fertigen Salaten, belegten Brötchen, warmen Speisen,  köstlichen Desserts und herrlichen Kuchen. Alle dort angebotenen Speisen sind 100% Bio und vegetarisch.
Ein kleiner Teil ist dann auch noch 100% vegan und glutenfrei.

Mit den Metro Linien 1, 4, 7, 11 &14 ist das Le Bio d' Adam et Eve über die Haltestelle "Chatelet - Les Halles" zu erreichen.

Le Bio d' Adam et Eve: 41 Rue Saint Honoré, 75001 Paris, Frankreich

Ganz und gar nicht in der Nähe einer unserer geplanten Sehenswürdigkeiten lag das 
Ich musste dennoch hin! 

Die ganzen Lobeshymnen im Internet und das versprochene Angebot haben mich so neugierig gemacht, dass wir am dritten Tag unserer Reise einen Abstecher in den veganen Kuchenhimmel gemacht haben.

Das Angebot reicht von veganen Brownies, über vegane Mini-Donuts und vegane Peanut-Butter-Torte bis hin zu veganem Käsekuchen.

Wir haben uns beide für zwei unterschiedliche Varianten des veganen Käsekuchens entschieden und wurden nicht enttäuscht!
Der war so unglaublich lecker, dass ich hier beim Schreiben schon wieder Lust darauf bekomme!

Das Vegan Folie's verfügt über nur 3 Sitzplätze. Ihr habt aber euch die Möglichkeit, die Kuchenschätze bequem mitzunehmen.

Den veganen Kuchenhimmel erreicht ihr ganz einfach mit der Metro Linie 7 über die Haltestelle "Place Monge".
Vegan Folie's: 53 Rue Mouffetard, 75005 Paris, Frankreich

Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir das wunderschöne Viertel Montmartre mit seiner noch schöneren Kirche Sacré-Coeur und außerdem das weltberühmte Varieté Moulin Rouge.
Anschließend waren wir noch etwas Leckeres im
"My Kitch'N Batignolles"
essen.

Hierbei handelt es sich um ein 100% veganes Restaurant, Café und Smoothiebar, das außerdem auch noch Sojafrei ist.

Hier habe ich das beste Risotto meines Lebens gegessen und außerdem noch einen herrlich frischen Wassermelonensaft getrunken.

Die Besitzerin ist wahnsinnig nett und zuvorkommend und spricht perfekt Englisch, was einem das Übersetzen der französischen Karte enorm erleichtert hat!

Ihr erreicht das My Kitch'N mit der Metro Linie 13 über die Haltestelle "Brochant".

My Kittchen Batignolles: 43 Rue Laugier, 75017, Frankreich
Ich bin von allen besuchten Restaurants begeistert!
Hier findet wirklich jeder was, egal ob vegan oder nicht. :-)

Ich hoffe, dass bei meiner kleinen, veganen Paristour auch für euch etwas dabei ist!

Habt einen erholsamen Feiertag und einen wunderschönen Start in die neue Woche! 

Viele herzliche Grüße


Meine große Kindheitsliebe neu interpretiert - Vegane Vollkorn-Rosinenbrötchen





Heute kommt es also, das erste Rezept, das ich ganz meiner neuen Ernährungsweise angepasst habe.

Seit ich denken kann, liebe ich Rosinenbrötchen!
Egal ob zum Frühstück oder als handlicher Snack zwischendurch...Rosinenbrötchen stehen bei mir immer hoch im Kurs.

Heute habe ich euch deshalb meine neue vegane Vollkorn-Variante ohne herkömmlichen Zucker mitgebracht.


Für 15 Brötchen braucht ihr folgende 

Zutaten:
500g Weizenvollkornmehl
1 Pkg Trockenhefe (für 500g Mehl)
250 ml Sojamilch (oder eine andere vegane Alternative)
40g Agaven Süße - z.B. von Alnatura
(falls ihr nur Agavendicksaft zur Hand habt, müsst ihr die 42g von der Sojamilch abziehen, sonst wird der Teig zu matschig)
1 Prise Salz
60g vegane Margarine (z.B. Sojola oder Alsan)
75g Rosinen 

Sojamilch zum Bestreichen


Und so geht's:

Schritt 1:
Die Trockenhefe und das Mehl zusammen in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen.

Schritt 2:
Die Margarine in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle bei niedriger Temperatur flüssig werden lassen.

Schritt 3:
Agaven Süße, Sojamilch, Salz und die flüssige Margarine der Mehl-Hefe-Mischung hinzugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig kneten. Anschließend die Rosinen hinzufügen und in den Teig kneten.

Schritt 4:
Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Platz zur doppelten Größe aufgehen lassen (dauert etwa 30 Minuten).

Schritt 5:
Anschließend den Teig erneut kneten, 15 runde Brötchen formen und diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech nochmals 15 Minuten gehen lassen. 

Schritt 6:
Die Brötchen mit Sojamilch bestreichen und 15 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen backen.


Die Rosinenbrötchen sind richtig lecker geworden und haben auch gar nicht lange überlebt :-D

Ich wünsche euch einen wundervollen kleinen Freitag und morgen einen herrlichen Start ins Wochenende! :-)

Viele herzliche Grüße





Sich gesund essen - Ist das möglich?





Heute weiß ich gar nicht so recht, wo ich überhaupt anfangen soll...

Seit ich denken kann, und auch aus den Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass ich kein einfacher Mensch in punkto "essen"  bin.
Das liegt gar nicht daran, dass ich so einen speziellen Geschmack habe oder viele Lebensmittel nicht leiden kann. Es liegt vielmehr daran, dass ich schon immer Probleme mit der Verträglichkeit vieler Lebensmittel hatte. 

Schon als Kleinkind hatte ich eine Vielzahl von Allergien und Unverträglichkeiten, die mir das Leben schwer machten. Kuhmilch, Eier, Soja, Bananen, Honig und viele andere Dinge waren einfach nicht drin.

Während es heute eine riesige Menge an Lebensmitteln ohne Soja und tierischen Inhalt gibt, war es damals ganz schön schwierig geeignete Alternativen zu finden.

Mit den Jahren hat sich das Ganze gelegt und ich konnte wieder uneingeschränkt essen.

Völlig beschwerdefrei bin ich allerdings nie in meinem Leben geblieben. 
Meine ganze Kindheit über hatte ich mit Neurodermitis zu kämpfen. 
Seit etwa zehn Jahren leide ich außerdem an zwei weiteren chronischen (allergischen) Hauterkrankungen.

Vor ca. fünf Jahren wurde dann auch noch eine Laktoseintoleranz bei mir diagnostiziert. 
Ich dachte mir damals: "Ach, das ist schon okay, es gibt ja laktosefreie Produkte!"
Und so ernährte ich mich seit der Diagnose entweder mit laktosefreien Produkten oder nahm Lactrase Tabletten zu den Mahlzeiten ein.

So richtig gut ging es mir damit nie...
Ich hatte trotz der Tabletten und der laktosefreien Produkte immer wieder Verdauungsbeschwerden.
Auch mein allgemeiner Gesundheitszustand wurde über die letzten vier bis fünf Jahre immer schlechter. 
Ich habe viele Therapien und Medikamente ausprobiert  - nicht half und hilft.

Seit etwa einem halben Jahr bin ich am überlegen, welche anderen Möglichkeiten ich habe, um meine Gesundheit zu unterstützen.
Dass die Ernährung eine sehr wesentliche Rolle in der Gesundheit spielt, weiß inzwischen wahrscheinlich jeder. Die Frage ist immer nur, welche Ernährung denn jetzt die "Richtige" ist?
Es gibt ja inzwischen tausende von Ernährungsweisen, die alle eins versprechen:
Gesund leben!

Doch was für den einem perfekt ist, muss es für mich noch lange nicht sein und so habe ich mich in den letzten Wochen mit vielen verschiedenen Ernährungsformen beschäftigt und ich denke, ich habe nun einen guten Ansatz für mich gefunden.

Was heißt das denn nun konkret?


Eine kurze Erklärung:
Eier und Milch möchte ich ganz bewusst und zu 100% meiden, da sie mir schlichtweg nicht gut tun.
Weißmehl und klassischer Zucker sind ein Zusatz, den ich so gut es eben geht einhalten möchte.
So sind Weißmehl und Zucker vor allem beim Auswärts essen ein großes Problem und diese Option möchte ich mir offen halten!

Hinzu kommt, dass ich ohnehin kein Fleisch esse (auch das habe ich damals vor allem aus gesundheitlichen Gründen entschieden).

Ich erhoffe mir durch dieVeränderungen in meiner Ernährung eine Verbesserung meines gesundheitlichen Zustand.
Ob diese eintreten wird? Ich weiß es nicht!
Das Ganze soll ein Versuch, eine neue Chance sein und schaden kann es nicht, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen und zu verändern.

Ich möchte an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass das Ganze hier nichts mit einer professionell begleiteten Ernährungsumstellung zutun hat. Das sind einfach nur meine Gedanken und Schlussfolgerungen basierend auf meinem Leben und meiner Krankheitsgeschichte.
Wie oben schon geschrieben kann das, was für den einen perfekt ist, für den anderen fatal sein!

Durch diese Veränderungen wird sich natürlich auch manches hier auf dem Blog verändern.
Ich werde aber natürlich nach wie vor meine Rezepte mit euch teilen.
Sie werden nur ein bisschen anders aber dennoch herrlich lecker! :-)

Vielleicht seid ihr ja auch gerade in einer Phase des Umbruchs was eure Ernährung angeht?!

Ich bin auf jeden Fall gespannt von euren Erfahrungen zu lesen und freue mich darauf, meine Erfahrungen in Zukunft mit euch zu teilen!


Viele herzliche Grüße



Carrot Cupcakes und ein großes Dankeschön!







Bevor ich mit dem eigentlichen Inhalt dieses Blogpost beginne, möchte ich mich erst einmal bei euch von ganzem Herzen bedanken! 

Die vielen lieben Nachrichten, die ich von euch bzgl. meines letzten Blogpost erhalten habe, haben mich wirklich noch einmal sehr in meinem Vorhaben bestärkt und mich tief berührt!
Es freut mich, dass ihr so viel Interesse an meinen Plänen habt und auch in Zukunft mehr darüber hören wollt. 

Wie der Titel und das Titelbild vermuten lässt, soll es heute um Carrot Cupcakes gehen.
Meine Liebe für Carrot Cake habe ich in Bangkok entdeckt, in einem zauberhaften Café, dass ich euch in meinem Bangkok Blogpost auf jeden Fall noch vorstellen werde.

Der Kuchen, den ihr auf dem folgenden Bild seht, ist die Ursache!
Ein zauberhaft leckerer und saftiger Carrot Cake mit köstlichem Cream Cheese Frosting!

Schon beim ersten Bissen war klar: Den muss ich Zuhause nachmachen!


Und so stand ich am Freitag, bei regnerischem 1. Mai Wetter in meiner Küche und habe fleißig gebacken.

Es gab nur ein Problem!
Meine Springform hat sich vor kurzem von mir verabschiedet, eine neue hat es in der Zwischenzeit noch nicht in meine heiligen Hallen (auch Küche genannt ;-)) geschafft und so musste eine andere Idee her.
Dass es nun Cupcakes, statt Kuchen werden sollten, war schnell klar und so machte ich mich motiviert ans Werk, immer den herrlichen Geschmack aus Bangkok im Hinterkopf!

Das Ergebnis kann sich aus meiner Sicht echt sehen (und schmecken) lassen und deshalb habe ich heute das Rezept für euch mitgebracht:

Für ca. 10 Carrot Cupcakes braucht ihr folgende

Zutaten:
2 Eier
125g Zucker
125ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
180g geriebene Karotten 
100g gemahlene Mandeln
125g Mehl 
(bei einer Glutenunverträglichkeit kann das Mehl eins zu eins durch gemahlene Mandeln ersetzt werden)
1TL Backpulver
1/2 TL Zimt

Für das
Frosting:
200g Frischkäse
100g weiche Butter
100g Puderzucker


Und so geht's:

Schritt 1:
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Schritt 2:
Die Eier und den Zucker einige Minuten schaumig rühren.

Schritt 3:
Das Öl, die geriebenen Karotten und die gemahlenen Mandeln hinzufügen und kurz unterrühren.

Schritt 4:
Das Mehl, das Backpulver und den Zimt vermengen und ebenfalls der Teilmischung zugeben.
Alles nur kurz miteinander verrühren, bis die Zutaten vermischt sind.

Schritt 5:
Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und anschließend das Ganze für ca. 20 Minuten bei 180°C Umluft backen.


Während die kleinen Carrot Cakes im Backofen backen habt ihr genug Zeit, um das Frosting vorzubereiten.
Hierfür einfach alle benötigten Zutaten gut miteinander verrühren und in einen Spritzbeutel füllen. Anschließend macht es Sinn, das Ganze noch ein wenig in den den Kühlschrank zu stellen, da die Minis nur im abgekühlten Zustand verziert werden sollten.
Nach dem Abkühlen einfach nur noch den Carrot Cupcakes ihr süßes Häubchen verpassen und fertig sind die kleinen Köstlichkeiten!

Wenn ihr wollt, könnt dem Frosting noch 1-2 Prisen Zimt hinzufügen!
Von Zimt kann man meiner Meinung nach sowieso nie genug haben, egal zu welcher Jahreszeit :-)

Außerdem könnt ihr eurer Teigmischung noch ein paar Rosinen hinzufügen. Die sind nämlich auch Bestandteil des Bangkok "Originals", das ich als Geschmacksvorlage benutzt habe.


Die kleinen Carrot Cupcakes haben genau die richtige Größe und ich bin sowieso ein Fan von "Kuchen", den man in die Hand nehmen kann und für den man kein lästiges Besteck braucht :-D

Ich wünsche euch nach diesem langen Wochenende einen herrlichen Start in die neue Woche!
Lasst es euch gut gehen! :-)

Viele herzliche Grüße





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