Nicht nur zum Verschenken gut! - Kunterbunte Schachteln selber basteln (Teil 2)





Ich bin derzeit an der Haushaltsauflösung meiner Stiefgroßeltern beteiligt.
Eine ganz schön spannende aber auch herausfordernde und zeitaufwendige Erfahrung!
Es ist schon ein komisches Gefühl, 40 Jahre Leben durchzusuchen, auszusortieren, zu verkaufen und wegzuschmeißen...
Dabei kommen viele Dinge zum Vorschein, viele Geschichten, viel Freud und Leid - das Leben eben! :-)
Auf Grund meines temporären, neuen Hobbys gibt es heute, leider mit etwas Verspätung, die angekündigte Anleitung für die quadratischen Geschenkschachteln!

Hierfür braucht ihr folgende

Materialien:
2 Blätter rechteckiges (Motiv)Papier oder (Motiv)Karton - je nach gewünschter Stabilität
(in meinem Fall der Größe DIN A4)
1 Schere

Und so geht's:

Schritt 1:
Legt das DIN A4 Papier vor euch auf den Tisch und faltet wie auf dem Foto dargestellt ein Dreieck.


Schritt 2:
Schneidet nun das überstehende Rechteck ab, sodass nur noch das gefaltete Dreieck übrig bleibt.


Schritt 3:
Öffnet das gefaltete Dreieck und faltet mit den übrig gebliebenen, sich gegenüberliegenden Ecken erneut ein Dreieck, sodass ein Kreuz in der Mitte entsteht.


Schritt 4: 
Faltet nun alle vier Ecken nach innen zur Mitte hin und öffnet sie wieder.


Schritt 5:
In der Mitte des Quadrats seht ihr nun wieder ein Quadrat.
Faltet nun alle Ecken bis zur gefalteten Kante der gegenüberliegenden Ecke. 


Schritt 6:
Anschließend sollte euer Quadrat wie auf dem Foto mit lauter kleinen Quadraten übersät sein.


Schritt 7:
Sucht euch zwei gegenüberliegende Ecken aus und schneidet mit einer Schere zwei kleine Quadrate breit in das Papier, bis in der Mitte vier kleine Quadrate übrig bleiben - nur einschneiden, nicht abschneiden!
(Siehe Schritt 8)


Schritt 8:
Anschließend klappt ihr die Spitzen der zwei anderen Seiten nach innen, bis zur Mittellinie.


Schritt 9:
Dann werden die noch überstehende Reihe Quadrate ebenfalls bis zur Mittellinie umgeklappt und fest gestrichen (Siehe Bild).


Schritt 10:
Nun die eingeschnittenen Seitenteile nach oben klappen und leicht ineinander stecken.


Schritt 11:
Die überstehende "Lasche" wie bei den rechteckigen Geschenkschachteln nach innen klappen und gut  fest streichen.


Schritt 12:
Schritt 10 und 11 auf der gegenüberliegenden Seite wiederholen. 


Schritt 13:
Zum Schluss könnt ihr an zwei sich gegenüberliegenden Seiten ein kleines Dreieck in die Mitte schneiden. Das hilft später beim Öffnen der Schachtel.



Wie bei den rechteckigen Faltschachteln gilt auch hier, dass das erste gefaltete Kästchen später als Deckel dient. Für den "Boden" schneidet ihr nach Schritt 1 an zwei Seiten des Quadrats einen etwa 
3-4 mm dicken Streifen ab! So passt der Deckel später gut auf den "Boden". 

Ich verlinke HIER noch mal die Anleitung für die rechteckigen Geschenkschachteln.
Dort habe ich auch eine kleine Idee hinzugefügt, wie ihr in die einfachen Geschenkschachteln schöne Polsterungen für Schmuck o.ä. einfügen könnt.

Ich wünsche euch viel Freude beim basteln und verschenken und außerdem einen herrlichen Start ins Wochenende! :-)

Viele herzliche Grüße

Mia 







Nicht nur zum Verschenken gut! - Kunterbunte Schachteln selber basteln (Teil1)





Weihnachten war doch erst gestern (oder?) und nun geht es bei mir mit dem Geschenkemarathon schon weiter...
Ich persönlich bin ja ein begeisterter von Fan von schönen Geschenkverpackungen.
Tolles Papier, bunte Bänder und viele kleine, zauberhafte Details lassen mein Herz höher schlagen.
Doch manchmal muss es etwas mehr sein!
Eine hübsche Geschenkschachtel zum Beispiel.
Warum also nicht mal selber basteln, statt kaufen?
Warum nicht die freie Wahl bei Motiv, Stabilität und Größe haben?
Deshalb habe ich heute die Anleitung für hübsche und vielseitig einsetzbare Schatzhüter im Gepäck.


Für eine Geschenkschachtel benötigt ihr folgende

Materialien:
2 Blätter rechteckiges (Motiv)Papier oder (Motiv)Karton - je nach gewünschter Stabilität 
(in meinem Fall der Größe DIN A4)
1 Schere
Ggf. Kleber oder Klebestreifen

Und so geht's:


Schritt 1:
Legt das Papier vor euch auf den Tisch und faltet es der langen Seite nach, sodass ein "Buch" entsteht.


Schritt 2:
Dann schlagt ihr das gefaltete Buch auf und klappt die beiden äußeren Enden nach innen zur gefalteten Mittellinie.


Schritt 3:
Anschließend schlagt ihr alles wieder auf und faltet nun der kurzen Seite nach ein "Buch".


Schritt 4:
Und nun auch hier wieder die äußeren Enden nach innen zur Mittellinie falten.
Auf dem Papier sind jetzt 16 kleine Rechtecke zu sehen.


Schritt 5:
Nun schneidet ihr an den beiden kurzen Enden des Papiers die lange Seite der vier äußeren Rechtecke ein.


Schritt 6:
Die beiden äußeren Streifen, der beiden langen Seiten, werden nun auf beiden Seiten nach oben geklappt und die kleinen eingeschnittenen Rechtecke nach innen gelegt, sodass schon eine Art Schachtel entsteht.


Schritt 7:
Die beiden liegengebliebenen Seiten nun nach oben klappen und das überstehende Ende nach innen in die Schachteln umschlagen und gut fest streichen.


Schritt 8:
Vor allem bei einer Geschenkschachtel aus Karton kann es notwendig sein, das umgeschlagene Ende mit etwas Kleber oder einem Streifen Klebestreifen zu fixieren.


Schritt 9:
Zum Schluss könnt ihr an den langen Seiten jeweils noch ein kleines Dreieck ausschneiden - 
das hilft beim beim Öffnen der Geschenkschachtel.


Das erste kleine Kistchen, das ihr nun gefaltet habt, dient später als Deckel der Geschenkschachtel.
Das Falten für den Boden funktioniert nach dem gleichen Prinzip.
Ihr müsst nur beachten, dass ihr für den Boden an einer langen und einer kurzen Seite des Papiers einen etwa 4-5 mm breiten Streifen entfernt, sodass dieses Kistchen etwas kleiner ausfällt und somit der Deckel gut darauf passt. 
Beim Kistchen für den Boden müsst ihr dann auch keine Dreiecke ausschneiden.


Falls ihr nun zum Beispiel Schmuck oder etwas ähnlich sensibles verschenken wollt, könnt ihr aus etwas Schaumstoff und Stoff ein schönes "Bettchen" basteln und in die Kiste hineinlegen.

Hierfür einfach das Boden-Kistchen ausmessen und den Schaumstoff entsprechend zuschneiden.
Anschließend den Schaumstoff mit einem passenden Stück Stoff wie ein Geschenk einpacken.
Zur besseren Haltbarkeit habe ich die Enden mit einem Tacker festgesteckt - muss aber nicht sein!


Die Geschenkschachteln sind so einfach und schnell herzustellen und sehen, vor allem aus einem schönen Motivpapier hergestellt, einfach herrlich fröhlich aus!
Sie eignen sich perfekt für kleine Aufmerksamkeiten und können natürlich jeder Gelegenheit und jeder Geschenkgröße (durch entsprechend größeres Papier) angepasst werden.
Ich nutze meine Schachteln übrigens nicht nur zum Schenken, sondern verwende sie außerdem als perfekte und anpassungsfähige Ordnungshüter für verschiedene Kleinigkeiten in meiner Wohnung  - einfach klasse sag ich euch! :-)

Beim nächsten Mal habe ich dann die Anleitung für quadratische Geschenkschachteln dabei!

Wie haltet ihr es mit dem Schenken?
In einer Geschenkschachtel, einer schönen Geschenktüte oder lieber mit Liebe handverpackt?
Aufwendig verziert oder doch lieber schlicht und klassisch?

Ich wünsche euch einen herrlichen Start in die neue Woche!

Viele herzliche Grüße
Mia 












Große zuckersüße Liebe - Vegane Orangen-Cookies





In meiner Stadt gibt es einen süßen, kleinen Coffee-Shop mitten in einer Buchhandlung.
Gibt es etwas herrlicheres als einen warmen Kaffee und einen leckeren Cookie zu genießen, die Menschen auf der Straße zu beobachten und dabei in einem guten Buch zu schmökern?
Und dort, wo für eine kleine Ewigkeit die Welt still zu stehen scheint, wo man so voller Ruhe und Gelassenheit die Seele baumeln lassen kann, eben dort gibt es meine allerliebsten veganen Cookies!
Da ich nun nicht jeden Tag in der Buchhandlung sitzen kann habe ich mich dazu entschlossen, die Cookies einmal genau zu analysieren und dann Zuhause nachzubacken.
Und siehe da, es hat richtig gut funktioniert - yummy! :-)


Für ca. 24 Cookies benötigt ihr folgende 

Zutaten:
250g vegane Margarine (z.B. Sojola)
100g Zucker
100g Rohrohrzucker
2 VeggEgg (MyEy,...) 

280g Mehl
1TL Natron
1 gestr. TL Salz

Abrieb 1 Bio Orange
100g Orangeat


Und so geht's:

Schritt 1:
Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen

Schritt 2:
Margarine, Zucker und Rohrohrzucker mit dem Handrührgerät ca. 3 Minuten lang cremig rühren.

Schritt 3:
VeggEgg (MyEy,..) nach Packungsanleitung zubereiten, in die Margarine-Zucker-Masse geben und alles weitere 3 Minuten mit dem Handrührgerät rühren.

Schritt 4:
Mehl, Natron und Salz in einer separaten Schüssel vermengen.
Nach und nach in die Zucker-Masse geben und vorsichtig mit einem Löffel oder Teilschaber unterheben.
Achtung!
Nicht zu sehr verrühren! Der Teig ist dann perfekt, wenn das Mehl gerade so untergehoben ist, dass man es nicht mehr sieht!


Schritt 5:
Die Schale der Orange vorsichtig abreiben und zusammen mit dem Orangeat vorsichtig mit dem Teig vermengen.

Schritt 6:
Zwei Lagen Backpapier auf ein Backblech geben.
Nun mit etwas Abstand pflaumengroße Teigklekse auf das Backblech geben und leicht andrücken.

Schritt 7:
Zum Schluss das Ganze für ca. 10-13 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.
Anschließend die noch weichen Cookies etwa 20 Minuten abkühlen lassen.

Normalerweise bin ich ja überhaupt kein Fan von Orangeat und kann den berühmten Christstollen  auf Grund dessen auch nicht leiden. Umso erstaunter war ich, als ich feststellte, dass meine Lieblingscookies eben genau aus dieser Zutat bestehen.
Die Cookies schmecken so herrlich fruchtig und frisch...ich muss sie schnell verschwinden lassen, sonst verschwinden sie alle in meinem Bauch :-D


Habt ihr auch eine Sorte Lieblingscookies?
Habt ihr noch andere leckere Rezepteideen für mich?
Ich freue mich darauf, noch andere leckere Cookies zu naschen! :-)

Viele herzliche Grüße
Mia 








Die süßen Sünden Frankreichs genießen - Köstliche Petit Fours






Die Franzosen haben wirklich die Gabe kulinarisch zu verführen.
Vor allem mit ihren süßen kleinen Schweinereien lassen sie mein Herz höher schlagen.
Da mein erster Versuch Macarons zu backen kläglich gescheitert ist, wollte ich mich dieses Mal an zauberhaften Petit Fours versuchen.
Und siehe da, es hat erstaunlich gut geklappt und die kleinen Köstlichkeiten haben die lieben Menschen in meinem Leben sehr begeistert.
Deshalb möchte ich Euch dieses Rezept nicht vorenthalten!

Für ca. 8 - 10 Stück benötigt Ihr folgende 

Zutaten:
5 Eier
100g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
125g Mehl
1 Prise Salz
1 Msp. Backpulver
100g Himbeermarmelade
300g Puderzucker
5 EL Zitronensaft
rote Lebensmittelfarbe
(ich benutze immer Pulverfarbe)
gemahlene Pistazienkerne


Und so geht's:

Schritt 1:
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schritt 2:
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Kurz bevor es steif ist, 50g Zucker einrieseln lassen.

Schritt 3:
Das Eigelb mit dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. 

Schritt 4:
Mehl, Salz und Backpulver vermengen und in die Eigelbmasse hineinsieben und mit einem Handrührgerät gut verrühren.

Schritt 5:
Das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben bis sich alles gut vermischt hat.


Schritt 6:
Den fertigen Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech glatt verstreichen und im vorgeheizten Backofen 10 - 12 Minuten lang backen.

Schritt 7:
Ein mit Puderzucker bestäubtes Geschirrtuch auf der Arbeitsplatte auslegen und den gebackenen Biskuit darauf stürzen, das Backpapier abziehen und den Teig auskühlen lassen.

Schritt 8:
Den Biskuit in drei gleiche Teile schneiden.
Die Himbeermarmelade in einem Topf leicht erwärmen und anschließend zwei der drei Platten dünn und gleichmäßig damit bestreichen.

Schritt 9:
Die zwei bestrichenen Biskuitplatten dienen jeweils als Boden und als Deckel. Die nicht bestrichene Platte dient als goldene Mitte. Nach dem Übereinanderlegen schneidet Ihr aus den geschichteten Platten ca. 4-5 cm große Quadrate aus.

Schritt 10:
Anschließend den Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft anrühren und mit Hilfe der roten Lebensmittelfarbe rosa färben.

Schritt 11:
Zum Schluss die zugeschnittenen Quadrate rundherum mit dem Zuckerguss bestreichen und mit ein paar Pistazienkernen verzieren.
Das Ganze gut trocknen lassen.


Habt ihr euch auch schon einmal an Petit Fours versucht?
Welche leckeren Rezepte könnt ihr mir empfehlen?
Ich bin schon ganz gespannt! :-)

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die neue Woche!

Viele herzliche Grüße
Mia 

Bon Voyage! - Meine 10 Tipps für die Urlaubsvorbereitung Teil 2




Heute folgt nun der angekündigte Teil 2 meiner
10 Tipps für die Urlaubsvorbereitung!

Teil 1 findet ihr HIER! :-)

6. Das Startkapital 
Flüge sind leider nicht immer perfekt buchbar.
So kommt es immer wieder vor, dass ich entweder morgens um 6 Uhr oder abends um 22 Uhr am Zielort eintreffe. Geht es euch auch so?
Doof! Ganz doof!
Damit man sich also je nach Ankunftszeit nicht erst einmal um Bargeld in der richtigen Währung bemühen muss - vorher drum kümmern!
Und wenn es nur 50€ sind.
Das erleichtert das Ankommen enorm!
Ob es nun die Kosten für's Taxi zum Hotel oder für's erste Abendessen sind.
Startkapital macht euer Leben leichter!


7. Liebe Worte an die Daheimgebliebenen
Auch wenn es jedes mal eine Heidenarbeit ist...ich finde es immer wieder schön die lieben Menschen in meinem Leben an meinem Glück teilhaben zu lassen.
So auch an meinen Reisen.
Von New York aus habe ich das letzte Mal 20 Postkarten weggeschickt...puh!
Aber um das überhaupt möglich machen zu können braucht man Informationen vor Ort.
Mit diesen Informationen meine ich natürlich sämtliche Adressen der Menschen, die bedacht werden sollen.
Für diese Zwecke habe ich mir vor einiger Zeit eine kleine Plastikdose zugelegt.
In dieser bewahre ich auf kleinen Zetteln alle meine urlaubsrelevanten Adressen, einen kleinen Stift, und für den deutschen Raum Briefmarken auf.
Das Einzige was ich jedes mal vor Reiseantritt überprüfe ist die Aktualität der Adressen.
Ansonsten wird das kleine Döschen nur noch in den Koffer geschmissen.
Praktisch ist auch, dass das Döschen ganz einfach in der Handtasche mitgenommen werden kann und man so auch bequem von einem Café auf seine lieben Zeilen schreiben kann.



8. Beinahe das Wichtigste:
Dokumente und Reiseunterlagen!
Das man Reisepass, Flugticket und Buchungsbestätigungen dabei haben sollte, brauche ich euch ja nicht zu erklären...
Worum es mir geht sind die Situationen, die man nicht erleben will!
In denen der Koffer verloren geht oder die Handtasche geklaut wird.
Natürlich sind Kopien der wichtigsten Dokumente und Unterlagen kein Ersatz - aber besser als nichts sind sie allemal!
Bewahrt diese Kopien dann unbedingt immer getrennt von den Originalen auf!


9. Listen! Listen! Listen!
Ich liebe Ordnung und ich liebe Listen!
Und um dieser geliebten Ordnung auch im Urlaub nachzukommen (und um sich das Leben erheblich zu erleichtern) macht es Sinn, sich vorab hinzusetzen und eine ausführliche Liste aller benötigten Dinge zu erstellen.
Je detaillierter ihr eure Liste ausführt, umso geringer ist später die Wahrscheinlichkeit etwas vergessen zu haben. Ich empfehle euch also auch, eure kompletten Dokumente und Reiseunterlagen aufzuführen! Bevor man dann am großen Tag das Haus verlässt, wird die Liste Schritt für Schritt durchgearbeitet und abgehakt.
Das praktische an solch einer Liste ist außerdem, dass man sie ganz bequem und platzsparend mit in den Urlaub nehmen kann und so auch vor der Abreise die Vollständigkeit des Reisegepäcks überprüfen kann.

10. Die Einfuhrbestimmungen am Reiseziel und in Deutschland
Das schönste am Urlaub sind die Erinnerungen, die wir mit nach Hause nehmen und die uns im manchmal harten Alltag wissen lassen, dass es auch anders geht. 
Schön sind auch solche Erinnerungen, die man noch Monate später anfassen und in Erinnerungen schwelgen kann. Egal ob es nun das klassische Souvenir oder das Ergebnis einer ausgiebigen Shoppingtour ist. Wichtig ist, dass ihr euch vorab über die Einfuhrbestimmungen informiert! 
Damit meine ich erst mal die heimischen Einfuhrbestimmungen.
Also welchen zusätzlichen Warenwert dürft ihr mit nach Hause bringen?
Auf der anderen Seite ist es aber natürlich auch wichtig zu wissen, welche Produkte ihr in euer Reiseland einführen dürft und welche nicht. So könnt ihr unangenehme Begegnungen mit dem Zoll vermeiden.
Nähere Informationen findet ihr HIER auf der Website des Zoll.

Worauf achtet ihr bei der Urlaubsvorbereitung?
Habt ihr noch andere Tipps?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar! :-)

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start ins Wochenende!

Viel herzliche Grüße
Mia

Bon Voyage! - Meine 10 Tipps für die Urlaubsvorbereitung Teil 1





Seit einer Woche liege ich nun mit der richtigen, echten Grippe im Bett :-(.
Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass die wirklich SO gemein ist!
Erkältet war ich ja schon oft aber die Grippe hatte ich noch nie - zum Glück!
Während ich mich also weiterhin meinem Schicksal ergebe, wollte ich wenigsten hier ein paar Urlaubsgefühle hochkommen lassen.
Deshalb habe ich heute den ersten Teil meiner 10 Tipps für die Urlaubsvorbereitung mitgebracht.

1. Den Impfstatus überprüfen
Mindestens 3 Monate vor dem Reisebeginn ist es sinnvoll, den eigenen Impfstatus zu überprüfen.
Hier macht es Sinn, sich vorab über die Impfempfehlungen für das jeweilige Reiseziel zu informieren. 
Solltet ihr über bestimmte notwendige Impfungen nicht verfügen, solltet ihr Kontakt zu eurem Hausarzt aufnehmen. Viele Ärzte bieten auch eine spezielle "Reisesprechstunde" an. Diese ist jedoch eine Privatleistung und muss selbst getragen werden. Die Kosten belaufen sich hier aus meiner Erfahrung auf ca. 30 €.
Nun noch einmal zu den 3 Monaten.
Warum so früh, frag ihr euch vielleicht?!
Manche Impfungen (z.B. Tollwut) werden über einen längeren Zeitraum verteilt vergeben. Deshalb ist es so wichtig, sich rechtzeitig mit diesem Thema auseinander zu setzen. So habt ihr noch genug Zeit, euch zu informieren.
Hilfreich ist es auch zu wissen, welche Impfungen eventuell von eurer Krankenkasse übernommen werden. HIER habe ich eine Auflistung der gängigen gesetzlichen und privaten Krankenkassen gefunden. Diese hat mir auch bei meiner Urlaubsplanung schon sehr geholfen!


2. Die persönliche Reiseapotheke
Leider kann man sich nicht gegen jedes Übel auf dieser Welt impfen lassen und so ist es wichtig, sich  vorab Gedanken über eventuell benötigte Medikamente zu machen. Falls ihr sowieso schon verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen müsst ist es natürlich wichtig, diese in ausreichender Menge mitzunehmen. Hierbei kann es helfen, diese in Medikamentendosen vorzurichten, damit man nicht alle Packungen einzeln mitnehmen muss.
Ansonsten finde ich es immer wichtig, sich für so ganz üble Fälle wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Schmerzen vorzubereiten. Denn wer hat schon Lust im Falle eines Falles vor Ort sich mit den abweichenden Medikamentenbezeichnungen und Zusammensetzungen auseinanderzusetzen?
Apotheken beraten einen auch gerne und individuell dem Urlaubsziel entsprechend!


3. Damit man nicht selbst unter Strom stehen muss...
...ist es wichtig, sich vorzubereiten.
So schön unsere deutschen Kabelenden meiner Meinung nach auch sind, sie passen leider nicht in allen anderen Ländern in die Steckdosen.
Deshalb ist es wichtig, sich vor der Reise entsprechende Adapter zu besorgen, damit Fön, Zahnbürste und co. auch im Urlaub treue Dienste leisten.


4. Auf die Größe kommt es an!
20kg Fluggepäck sind nicht viel - zumindest nicht für mich! :-D
In den allermeisten Fällen wird mein Koffer am letzten Urlaubstag nicht leichter, sondern eher schwerer sein. Vorsorgen ist also angesagt!
Eine wirklich gute Möglichkeit Gewicht zu sparen ist, die benötigten Pflegeprodukte mit der Urlaubsbegleitung zu teilen (bei der besten Freundin klappt das z.B. wirklich super!) oder sich um passende Urlaubsgrößen zu kümmern.
Sollten bestimmte Produkte nicht als Urlaubsgrößen verfügbar sein gibt es auch die Möglichkeit, die gewünschten Produkte umzufüllen. 
Bei DM gibt es hierfür z.B. ein fertiges Set zu kaufen.


5. Nicht nur eine Frage des Glaubens: Navi oder Smartphone?
Da unser letzter USA Aufenthalt wieder einen ausgiebigen Roadtrip beinhaltete, mussten wir uns natürlich Gedanken über die zu fahrende Strecke machen.
Also habe ich mich im Vorfeld informiert was es kosten würde, mein Navigationssystem auf die USA Karten zu erweitern. Der Preis lag bei knapp 100€. Da hat's mir dann schon erst mal die Schuhe ausgezogen. Es musste also eine andere Lösung her. Nach einigem hin und her überlegen kamen wir auf die Idee, eine Simkarte mit Landestarif zu kaufen und die Navigation dann ganz einfach über das Smartphone laufen zu lassen. Die Idee ließ sich dann tatsächlich auch viel einfacher umsetzen als gedacht. Für knapp 40€ haben wir vorab in Deutschland eine amerikanische Simkarte gekauft. Diese war nur für einen bestimmten Zeitraum gültig und verfügte über diesen Zeitraum über eine All-Net- und Internet-Flatrate. Das war mega genial! Denn so hatten wir auch die Möglichkeit, Hotel- und Restaurantreservierungen telefonisch zu bestätigen. 
Achtung!
Informiert euch bitte im Vorfeld darüber, ob ihr euer Smartphone am Zielort uneingeschränkt nutzen könnt und ob es evtl. einen SIM-Lock enthält.


Die Fortsetzung folgt dann am Freitag... :-)

Habt einen schönen Dienstag!

Viele herzliche Grüße
Mia

Teil 2 findet ihr nun auch HIER! :-)
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