Zero Waste im Alltag - Zu Gast bei "Emilies Treats"




Hier in den USA ist ganz schön was los!
Jeden Tag gibt es etwas Neues zu erleben und zu entdecken. 
Neben meinen ganzen Verpflichtungen als Au Pair muss ich auch noch das College besuchen, und natürlich die Gegend unsicher machen. Da bleibt kaum Zeit für meinen kleinen Freitag - leider...

Auch wenn es hier momentan wieder etwas ruhig ist, so war ich doch nicht untätig. 
Die liebe Emilie von "Emilies Treats" hat mich gefragt ob ich nicht für ihren Blog einen Beitrag zum Thema "Zero Waste" schreiben will. 
Natürlich will ich! :-)
Und so habe ich mich hingesetzt und ein paar nützliche Tipps zum Thema Müllvermeidung im Alltag zusammen gestellt. 


Ich würde mich wirklich sehr freuen wenn ihr mal bei Emilie's zauberhaftem Blog und meinem Gastbeitrag vorbei schauen würdet! 
"Emilies Treats" ist nämlich alles andere als ein gewöhnlicher Foodblog! Hier gibt es neben köstlichen Rezepten (da ist wirklich für JEDEN was dabei!) auch noch nützliches Hintergrundwissen rund um Ernährung und Umwelt!

Liebe Emilie, 
ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei dir bedanken!
Es hat mir große Freude bereitet bei dir und deinem tollen Blog Gast sein zu dürfen. :-)

Ich wünsche euch einen zauberhaften Freitag und einen guten Start ins Wochenende!

Viele herzliche Grüße





Vegan (er)leben in den USA - Meine liebsten (Bio-)Supermärkte





Bevor ich in die USA geflogen bin wurde ich sehr oft gefragt, wie das denn mit dem veganen und gesunden Ernähren in den USA überhaupt funktionieren soll?
Da gibt es doch nur Fleisch, Genmanipulation und Corn Sirup!

Mit diesem Post möchte ich mal anfangen, mit den ganzen Vorurteilen aufzuräumen! :-)

Deshalb habe euch heute meine bisher liebsten und bewährtesten (veganen) Einkaufsmöglichkeiten mitgebracht.

MOM Mom's Organic Market - 5566 Randolph Road, Rockville, MD 20852

Zero Waste - 10 erste Schritte, die wirklich JEDER umsetzen kann!





Letzte Woche habe ich HIER ein paar erste Gedanken zu einem neuen Thema auf meinem Blog mit euch geteilt. 

Viele von euch fragen sich sicher, wie Zero Waste überhaupt auf den Alltag übertragbar sein soll. 
Ist das was für mich?
Ist das nicht zu aufwändig?
Ist es finanziell für mich darstellbar?
Muss ich auf vieles verzichten?

Heute möchte ich euch deshalb 10 erste Schritte aufzeigen, die wirklich JEDER von uns ohne Weiteres umsetzen kann, und damit schon einmal einen großen Beitrag leistet!

Zunächst sei erwähnt, dass Zero Waste auf 5 einfachen Prinzipien beruht, die unbedingt auch in der aufgeführten Reihenfolge eingehalten werden sollten: 

1. Refuse - Vermeiden
2. Reduce - Reduzieren
3. Reuse - Wiederverwerten
4. Recycle - Recyclen 
5. Rot - Kompostieren 

Oft liest man auch noch von einem weiteren Prinzip, das ich euch auf Grund seiner Relevanz auf keinen Fall vorenthalten möchte: 
Repair - Reparieren

Meine 10 Schritte zu Zero Waste habe ich auf Grund dessen auch in der Reihenfolge der 5 Prinzipien aufgebaut.

REFUSE 

1. Auch Briefkästen können sprechen! 

Und zwar in Form von kleinen Aufklebern auf denen "Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen" steht! Damit vermeidet ihr schon einmal, dass der spätere Müll überhaupt in eurem Briefkasten landet. Entsprechende Aufkleber erhaltet ihr übrigens in jedem Baumarkt und auch sonst sind sie in vielen Supermärkten zu finden! 


Zero Waste - ein paar Gedanken...




Seit etwa drei Jahren rege ich mich immer wieder über die gleiche Tatsache auf:

(Verpackungs-)Müll!

Ich gehe einkaufen im klassischen Supermarkt, im Bio-Supermarkt und in der Drogerie.
Ich komme nach Hause, räume alles an Ort und Stelle, fülle alles um und anschließend schaue ich in meinen Mülleimer und denke mir "Muss das sein?"
Seit genau drei Jahren schaue ich mir Woche für Woche das Elend an, und rege mich regelmäßig darüber auf...aber geändert, habe ich nie wirklich etwas.
Und dabei bin ich noch nicht einmal ein gedankenloser Verbraucher.
Ich setze mich mit meinen Möglichkeiten vor Ort auseinander, bevorzuge Glas, Papier und lose Waren. Auch bin ich sehr Gewissenhaft, was die vorgeschriebene Mülltrennung angeht.
Aber all das reicht mir nicht mehr!



Es ist einfach nicht genug!

Unsere wunderschönen Ozeane versinken im Plastikmüll, auf unseren Straßen sieht es aus wie auf einer Müllhalde und wir Menschen stehen da, schütteln den Kopf und...machen einfach so weiter wie bisher...


Mein GLÜCK im JUNI




Ab sofort möchte ich hier auf meinem kleinen Freitag ein monatliches Feature einführen. 
Es soll um die Dinge gehen, die mich im jeweiligen Monat glücklich gemacht haben. 

Bescheiden geht es einem oft genug im Leben und da ich ein Mensch bin, der mit einer sehr positiven Einstellung durchs Leben geht und bei dem das obligatorische "Glas" halbvoll ist, möchte ich hier ab sofort einmal im Monat den Fokus auf die schönen Dinge im Leben richten!

Ob das nun bestimmte Erlebnisse, köstliche Leckereien, neu entdeckte Produkte oder ein guter Film sind...erlaubt ist, was gefällt und was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert! :-)

Ich hoffe, ihr findet Gefallen an meiner kleinen Neuheit und wünsche euch nun viel Spaß mit meinen Juni-Highlights!

Amerika - Ich komme!
Seit diesem Monat ist es nun also offiziell! Ich habe eine wunderbare Gastfamilie gefunden und wurde "gematched"! Ich bin so unglaublich froh und erleichtert und freue mich, ab September für mindestens ein Jahr in den USA leben zu können! :-) Ein ausführliches Update findet ihr HIER.

Vitamin B12 für die Zahnbürste
Vor allem die Veganer unter euch werden es kennen, das ewige Dilemma mit dem Vitamin B12. 
Auch bei mir ist das ein Thema, da ich ein kleines Problemkind bin, was bestimmte Blutwerte angeht. Da ich aber nicht noch eine kleine lustige Pille meiner Tablettendose hinzufügen wollte und da ich die Aufnahme von medizinisch wirksamen Stoffen über die (Mund)Schleimhaut generell bevorzuge, war ich super happy, als ich die Sante Zahnpasta mit Vitamin B12 entdeckt habe!
Leider kann ich euch zum jetzigen Zeitpunkt nur über den Geschmack und die generellen Zahnpflegeeigenschaften, aber leider nicht über die versprochene B12 Aufnahme berichten. 
Der Geschmack ist gut und die Pflegeeigenschaften überzeugen mich auch!
Leider ist die Zahnpasta mit ca. 6€ alles andere als günstig. Sollte sich aber der gewünschte Effekt einstellen, ist mir die Zahnpasta das Geld mehr als wert. Es gibt die Zahnpasta übrigens auch als Zahngel Vitamin B12 OHNE Fluorid! Erhältlich ist die Zahnpasta z.B. bei Alnatura.

Was hat sich geändert? - Meine neuen Lebensmittel-Lieblinge!




Im Mai habe ich euch HIER von meiner geplanten Ernährungsumstellung berichtet.
Inzwischen hat sich schon so einiges getan. Viele Lebensmittel sind aus meinem Alltag verschwunden, andere sind hinzugekommen.

Heute möchte ich euch meine neuen Lieblinge vorstellen.
Ich möchte euch von meinen Erfahrungen berichten, und wie ihr sie in eure Ernährung integrieren könnt!

Natürlich sind sämtliche tierischen Produkte aus meinen Schränken verschwunden und hierfür teilweise vegane Alternativen (habt ihr Interesse an einem Post über meine veganen Alternativen - lasst es mich wissen! :-) ) eingezogen.

In diesem Post soll es allerdings um die Alternativen bzgl. des Verzichts auf Weißmehl und Zucker gehen. Außerdem habe ich euch noch zwei Lieblinge hinzugepackt, die mein Leben absolut bereichern!

Professional Au Pair in den USA - kleines Update!





Im April habe ich euch HIER von meinen Au Pair Plänen für 2015 berichtet.
Inzwischen, zwei Monate später, bin ich schon ein ganzes Stück weiter und davon möchte ich euch heute berichten.

Meine liebsten, veganen Süßigkeiten aus dem Supermarkt!





Wenn man anfängt sich vegan zu ernähren, ist das kulinarische Leben aus Sicht vieler anderer ja bereits gelaufen. Vegan leben, sich vegan zu ernähren bedeutet in ihren Augen jede Menge Verzicht, ausschließlich teure Einkäufe im Bio-Supermarkt und mal so richtig mit Süßigkeiten sündigen geht natürlich auch nicht mehr.

Dass das nicht so ist, möchte ich euch heute zeigen, in dem ich euch meine liebsten, veganen Süßigkeiten vorstelle, dir ihr im ganz normalen Supermarkt bekommt.

Haribo
Ich bin ja ein absoluter Fan von Gummibärchen. Leider sind in den meisten Fällen Gelatine und Bienenwachs Bestandteil meiner bunten Leidenschaft und damit nicht mehr für mich geeignet. Zum Glück gibt es von der Marke Haribo 4 leckere Sorten, die ganz ohne jeglichen tierischen Zusatz auskommen:
Das tolle ist, dass man auf der Website von Haribo unter der Rubrik "Produkte" ganz einfach die persönlichen Anforderungen unter "Ernährungs-Infos" einstellen kann und so nur noch die entsprechenden Produkte angezeigt bekommt - find ich klasse! Das erleichtert einem das Leben enorm und man kann sich das lästige Durchforsten der Inhaltsstoffe ersparen!


nimm 2 soft
Dieses tolle Geräusch, wenn man auf die nimm 2 soft beisst und sie "zerploppen" im Mund - kennt ihr das? Ich liebe nimm 2 soft! Noch begeisterter war ich als ich erfahren habe, dass sie vegan sind!
Aber nicht nur die normalen "soft" sind vegan, sondern auch die "soft sauer"!



Oreo
Dass die klassischen Oreos vegan sind, ist wahrscheinlich inzwischen jedem bekannt. 
Wobei das eine Tatsache ist, die mich nach wie vor einfach verwirrt! Wie kann etwas, das so nach Milch aussieht, ohne tierische Inhaltsstoffe sein? Lecker sind sie trotzdem! :-)



Mamba
Wer kennt sie nicht, die kleinen Kaubonbons mit den leckeren, fruchtigen Geschmacksrichtungen, die beim Druckausgleich im Flugzeug sorgen (war zumindest bei mir als Kind so ;-))?
Und ja, auch Mamba ist vegan! Wer hätte es gedacht? Ich nicht! :-)



Veganes Eis aus dem Supermarkt
Es ist so herrlich, endlich wieder unbeschwert Eis essen zu können! Und nein, ich rede hier nicht von Fruchtsorbet, sondern von einem klassischen Vanilleeis am Stil mit Schokomantel aus 100% Pflanzenpower! :-)
Das leckere Valsoia Eis schmeckt wie seine bekannteste Konkurrenz und ist einfach nur herrlich lecker! Zu kaufen gibt es die Eissorten des italienischen Herstellers z.B. bei Edeka.


So, das waren jetzt erst einmal meine ganz persönlichen Favoriten!

Hier habe ich noch zwei weitere, vegane Leckereien für euch:

Ich möchte euch darauf hinweisen, dass die meisten von mir aufgeführten Süßigkeiten keine ausgesprochenen veganen Produkte sind!
Es kann sich also immer mal wieder etwas an der Zutatenliste ändern!
Ich bitte euch daher, vor dem Kauf die Produkte auf ihre Bestandteile zu überprüfen! :-)

Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner kleinen Favoritenlisten ein wenig weiterhelfen und wünsche euch viel Freude beim Einkaufen und naschen! 

Es ist doch schön zu wissen, dass man sich auch als Veganer mal so richtig herrlich, ungesund ernähren kann :-D

Welche sind eure liebsten, veganen Süßigkeiten?
Sind es vielleicht welche, die ich hier gar nicht aufgeführt habe? 
Verratet es mir! :-)

Viele herzliche Grüße


















Mein veganes Sommerhighlight - Frozen Oreo Yoghurt






So sehr ich die vielen veganen Fruchteissorten meiner Lieblingseisdiele auch schätze, manchmal habe ich doch Lust auf etwas anderes als immer nur Zitrone, Erdbeere und Mango. 

Und da Frozen Yoghurt derzeit in aller Munde ist, habe ich kurzerhand eine vegane Variante gezaubert. 

Warum?

Weil's einfach ist und super lecker schmeckt! :-)

Ihr könnt das Rezept als Grundrezept verstehen, das beliebig verändert und erweitert werden kann.
Ich habe mich für eine Cookie Variante entschieden und dafür Oreos verwendet. 
Ihr könnt eurer Phantasie freien Lauf lassen  - erlaubt ist, was gefällt!


Ihr benötigt dafür folgende

Zutaten:
300g Sojajoghurt
300g schlagbare Sojasahne (sehr gut gekühlt!)
70g Agavendicksaft
2 Pkg. veganes Sahnesteif (z.B. von Alnatura)

1 Pkg. Oreos (enthält 16 Kekse)

Und so geht's:

Schritt 1:
Joghurt und Agavendicksaft miteinander verrühren.

Schritt 2:
Sahne gemeinsam mit dem Sahnesteif steif schlagen.

Schritt 3:
Die geschlagene Sahne vorsichtig unter den Joghurt heben.

Schritt 4:
Die Oreos in kleine Stücke brechen und ebenfalls vorsichtig unter die Joghurt-Sahne-Mischung heben.

Schritt 5:
Das Ganze in den Tiefkühler stellen und alle 30 - 40 Minuten gründlich mit einem Handrührgerät umrühren, bis das Frozen Yoghurt komplett durchgefroren ist.


Ich entschuldige mich an dieser Stelle dafür, dass ich einfach nicht im Stande dazu bin, schöne Eiskugeln zu formen...geschmeckt hat es trotzdem! :-D

Ich wünsche euch einen herrlichen Start in die neue Woche!

Viele herzliche Grüße



Leicht und lecker - Vegane Vollkorn-Waffeln mit frischen Erdbeeren





Und da sag noch mal einer, dass veganes Essen langweilig und eintönig ist und, dass man mit Vollkorn und ohne Zucker nichts zuckersüßes auf die Beine stellen kann!

Deshalb habe ich euch heute meine abgewandelte Variante der Dinkel-Waffeln aus La Veganista backt mitgebracht.


Ihr braucht für ca. 6-8 Waffeln folgende 

Zutaten:
1 kleine Bio-Zitrone
240ml Sojamilch
80g Agavendicksaft
1EL neutrales Pflanzenöl
200g Vollkornweizenmehl
50g Vollkorndinkelmehl
1/2 TL Natron
1-2 TL veganes und zuckerfreies Kabapulver (ich habe die Xucker Trinkschokolade verwendet, da diese mal in einer Degustabox dabei war)
Alternativ könnt ihr auch pures Kakaopulver verwenden

etwas Öl zum Einpinseln

Sojajoghurt (z.B. von Provamel mit Agavendicksaft gesüßt)
von Provamel mit Agavendicksaft gesüßt)


Und so geht's:

Schritt 1:
Die Schale der Zitrone abreiben und anschließend den Saft auspressen.

Schritt 2:
Sojamilch, Agavendicksaft und Öl hinzufügen und gut miteinander verrühren.

Schritt 3:
Mehl und Natron hinzugeben und mit dem Handrührgerät gut unterrühren.

Schritt 4:
Das vorgeheizte Waffeleisen mit ein wenig Öl einpinseln und die erste Hälfte des Teigs nach und nach zu Waffeln verarbeiten.


Schritt 5:
Anschließend die 1-2 TL Kakaopulver/Kakaopulver dem Teig hinzugeben und mit dem Handrührgerät unterrühren.

Schritt 6:
Die zweite Hälfte des Teigs nach und nach zu Waffeln verarbeiten.

Schritt 7:
In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen und klein schneiden.

Schritt 8:
Die fertigen Waffeln mit je einem EL Sojajoghurt verzieren und eine Portion Erdbeeren darauf geben.


Die Waffeln haben so herrlich geschmeckt!
Die Zugabe des Sojajoghurts und der Erdbeeren hat das Ganze zu einem super leichten und leckeren Dessert gemacht :-)

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start ins verdiente Wochenende!
Das Wetter soll ja genial werden - ich bin gespannt :-)

Viele herzliche Grüße








Von herrlichem, mediterranem Ofengemüse und der ständigen Frage: "Was isst du denn dann eigentlich noch?"




Seit ich meine Ernährung umgestellt habe werde ich andauernd mit der Frage 
"Was isst du denn dann eigentlich noch?
konfrontiert.

Geht es manchen von euch auch so?
Ich finde diese Zeit gerade sehr faszinierend!

Obwohl sich unsere Welt ständig verändert, ständig neuere, bessere und verrücktere Technik auf den Markt kommt. Obwohl man schon heute ohne weiteres in den Weltraum fliegen und sich einen "Platz" auf dem Mond sichern kann scheint es für viele Menschen immer noch undenkbar zu sein, sich ganz ohne tierische Lebensmittel zu ernähren.
Dabei ist doch gerade das in unserer heutigen Zeit so einfach wie noch nie!

Ich bin immer völlig geplättet von dem riesigen Angebot an veganen Lebensmitteln im Supermarkt, im Bioladen oder im Internet.
Ob das nun alles immer so sinnvoll und sachdienlich ist, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

Um der Frage "Was isst du denn dann eigentlich noch?" heute mal eine kleine Antwort zu liefern, habe ich euch meinen aktuellen Backofen-Liebling mitgebracht.

Es handelt sich um mediterranes Ofengemüse, wahlweise mit Minz-Dip oder auch ohne.

Ich benutze für mein Ofengemüse übrigens eine große Auflaufform von Ikea.
In die passt alles rein und so habe ich die Möglichkeit, einen Teil des Ofengemüses am nächsten Tag mit zur Arbeit zu nehmen.


Ihr braucht für eine Auflaufform der Größe 35x25cm folgende

Zutaten:
Olivenöl
3-4 Schalotten
500g Kartoffeln
1 rote & 1 gelbe Paprika
3 große Champignons
1 Zucchini
1 Aubergine
6-7 Cherrytomaten

Nach Geschmack:
Rosmarin
Thymian
Majoran
Oregano
2-3 Knoblauchzehen
Salz&Pfeffer

Für den Minz-Dip:
Sojajoghurt, Kokoscreme oder normalen Quark/Joghurt
1 Zitrone
Salz&Pfeffer
frische und/oder getrocknete Minze - kleingehackt 


Und so geht's:

Schritt 1:
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schritt 2:
Die Schalotten schälen und in Ringe schneiden.
Die Kartoffeln waschen und mit einer Gemüsebürste schrubben (wer will, kann die Kartoffeln natürlich auch schälen) und in grobe Stücke schneiden.

Schritt 3:
Die Schalotten und die Kartoffeln (bei Bedarf auch 2-3 geschälte und kleingeschnittene Knoblauchzehen) und 1-2 EL Olivenöl in die Auflaufform geben und etwa 10 - 15 Minuten backen lassen.

Schritt 4: 
In der Zwischenzeit das ganze andere Gemüse in grobe Stücke schneiden und nach Ablauf der 10-15 Minuten, zusammen mit weiteren 1-2 EL Olivenöl, in die Auflaufform geben und alles kräftig miteinander vermischen.
Wahlweise Gewürze und Salz hinzufügen.

Schritt 5:
Das Ganze nun weitere 30 - 35 Minuten backen lassen.


Der Minz-Dip:

Für den Minz-Dip richtet ihr euch einfach eine Schale in geeigneter Größe und gebt Joghurt, Creme oder Quark (wofür ihr euch auch immer entschieden habt) hinein. 
Anschließend schmeckt ihr die Dip-Grundlade mit Salz, Pfeffer, 1-2 EL Zitronensaft und der kleingehackten Minze ab.
Bei getrockneter Minze empfehle ich euch, das Ganze erst einmal ein wenig ziehen zu lassen, bevor ihr zu viel Minze hineingebt.


Ich bin dem Ofengemüse restlos verfallen!
Es ist zwar kein "Fast-Food" aber trotzdem super einfach herzustellen und schmeckt herrlich nach Urlaub und Sonne!

Wie haltet ihr es mit dem Ofengemüse?
Was schnipselt ihr alles hinein?

Ich wünsche euch einen wunderschönen kleinen Freitag!

Viele herzliche Grüße

Vegan (er)leben - Paris





Wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich vor kurzem in Paris war.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits seit ein paar Wochen meine Ernährung umgestellt und so hieß es auch in Paris: Auf jeden Fall vegan!

Da ich mal wieder mit der Besten, der Besten unterwegs war, war das alles kein Problem! :-)
Als ich meiner besten Freundin von meiner Ernährungsumstellung erzählt habe, sagte sie im Hinblick auf Paris nur: "Such dir die Restaurant aus, ich finde überall etwas zu essen!"

Also setzte ich mich hin und begann zu recherchieren und tatsächlich fand ich einige gut klingende Restaurants und begann, die für mich/uns in Frage kommenden herauszufiltern.

Ich habe die Restaurants & Cafés in den meisten Fällen nach unseren täglichen Ausflugszielen ausgesucht, damit wir nicht noch all zu lange in der Gegend herumfahren mussten, um an unser Essen zu kommen :-D



An unserem Ankunftstag lief in Sachen "Sightseeing" nicht mehr viel.
Wir waren von der langen Autofahrt ziemlich k.o. und wollten nur noch was zu Essen und anschließend schlafen gehen.

Und so haben wir uns nach kurzem Beratschlagen für das fabelhafte und im Internet hochgelobte
"Hank Vegan Burger"
entschieden .

Es ist bequem mit der Metro Linie 11 über die Haltestelle "Rambuteau" erreichbar und liegt außerdem nicht all zu weit entfernt von der Notre Dame und dem Louvre.

Es war zwar nicht einfach, bei den etwa 10 Sitzplätzen einen Freien zu ergattern, aber das Warten hat sich gelohnt!

Abgesehen von der Möglichkeit bei Hank die Burger einzeln zu kaufen, habt ihr außerdem die Möglichkeit, zwischen zwei Menüs zu wählen.
Das erste Menü beinhaltet einen Burger, eine Beilage und ein Getränk und ist für 11€ erhältlich.
Das zweite Menü beinhaltet einen Burger, eine Beilage, ein Getränk und ein kleines Dessert und ist für 13 € erhältlich.

Sehr vernünftige Preise wie ich finde und nach dem Essen war ich vom Preis-Leistungsverhältnis sowieso restlos begeistert.

Ihr hab die Möglichkeit, euch zwischen 4 oder 5 Burgern zu entscheiden. Wir haben uns beide für den Ersten entschieden und waren hin und weg!
Dazu hatten wir Pommes als Beilage, Bionade als Getränk und ich hatte noch einen Mini-Carrot-Cake als Dessert.

Es ist uns wirklich schwer gefallen, dass ganze Menü aufzuessen, da es wahnsinnig köstlich aber auch wahnsinnig sättigend war.

Ich kann euch einen Besuch bei Hank uneingeschränkt empfehlen und vermisse schon jetzt diesen leckeren Burger!

Hank Vegan Burger: 55 Rue des Archives, 75003 Paris, Frankreich 

An unserem zweiten Tag waren wir zuerst im Louvre und anschließend in der Kathedrale Norte Dame. Dazwischen haben wir uns einen kleinen Snack im
"Le Bio d' Adam et Eve"
gegönnt.

Dort findet ihr eine große Auswahl an fertigen Salaten, belegten Brötchen, warmen Speisen,  köstlichen Desserts und herrlichen Kuchen. Alle dort angebotenen Speisen sind 100% Bio und vegetarisch.
Ein kleiner Teil ist dann auch noch 100% vegan und glutenfrei.

Mit den Metro Linien 1, 4, 7, 11 &14 ist das Le Bio d' Adam et Eve über die Haltestelle "Chatelet - Les Halles" zu erreichen.

Le Bio d' Adam et Eve: 41 Rue Saint Honoré, 75001 Paris, Frankreich

Ganz und gar nicht in der Nähe einer unserer geplanten Sehenswürdigkeiten lag das 
Ich musste dennoch hin! 

Die ganzen Lobeshymnen im Internet und das versprochene Angebot haben mich so neugierig gemacht, dass wir am dritten Tag unserer Reise einen Abstecher in den veganen Kuchenhimmel gemacht haben.

Das Angebot reicht von veganen Brownies, über vegane Mini-Donuts und vegane Peanut-Butter-Torte bis hin zu veganem Käsekuchen.

Wir haben uns beide für zwei unterschiedliche Varianten des veganen Käsekuchens entschieden und wurden nicht enttäuscht!
Der war so unglaublich lecker, dass ich hier beim Schreiben schon wieder Lust darauf bekomme!

Das Vegan Folie's verfügt über nur 3 Sitzplätze. Ihr habt aber euch die Möglichkeit, die Kuchenschätze bequem mitzunehmen.

Den veganen Kuchenhimmel erreicht ihr ganz einfach mit der Metro Linie 7 über die Haltestelle "Place Monge".
Vegan Folie's: 53 Rue Mouffetard, 75005 Paris, Frankreich

Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir das wunderschöne Viertel Montmartre mit seiner noch schöneren Kirche Sacré-Coeur und außerdem das weltberühmte Varieté Moulin Rouge.
Anschließend waren wir noch etwas Leckeres im
"My Kitch'N Batignolles"
essen.

Hierbei handelt es sich um ein 100% veganes Restaurant, Café und Smoothiebar, das außerdem auch noch Sojafrei ist.

Hier habe ich das beste Risotto meines Lebens gegessen und außerdem noch einen herrlich frischen Wassermelonensaft getrunken.

Die Besitzerin ist wahnsinnig nett und zuvorkommend und spricht perfekt Englisch, was einem das Übersetzen der französischen Karte enorm erleichtert hat!

Ihr erreicht das My Kitch'N mit der Metro Linie 13 über die Haltestelle "Brochant".

My Kittchen Batignolles: 43 Rue Laugier, 75017, Frankreich
Ich bin von allen besuchten Restaurants begeistert!
Hier findet wirklich jeder was, egal ob vegan oder nicht. :-)

Ich hoffe, dass bei meiner kleinen, veganen Paristour auch für euch etwas dabei ist!

Habt einen erholsamen Feiertag und einen wunderschönen Start in die neue Woche! 

Viele herzliche Grüße


Meine große Kindheitsliebe neu interpretiert - Vegane Vollkorn-Rosinenbrötchen





Heute kommt es also, das erste Rezept, das ich ganz meiner neuen Ernährungsweise angepasst habe.

Seit ich denken kann, liebe ich Rosinenbrötchen!
Egal ob zum Frühstück oder als handlicher Snack zwischendurch...Rosinenbrötchen stehen bei mir immer hoch im Kurs.

Heute habe ich euch deshalb meine neue vegane Vollkorn-Variante ohne herkömmlichen Zucker mitgebracht.


Für 15 Brötchen braucht ihr folgende 

Zutaten:
500g Weizenvollkornmehl
1 Pkg Trockenhefe (für 500g Mehl)
250 ml Sojamilch (oder eine andere vegane Alternative)
40g Agaven Süße - z.B. von Alnatura
(falls ihr nur Agavendicksaft zur Hand habt, müsst ihr die 42g von der Sojamilch abziehen, sonst wird der Teig zu matschig)
1 Prise Salz
60g vegane Margarine (z.B. Sojola oder Alsan)
75g Rosinen 

Sojamilch zum Bestreichen


Und so geht's:

Schritt 1:
Die Trockenhefe und das Mehl zusammen in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen.

Schritt 2:
Die Margarine in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle bei niedriger Temperatur flüssig werden lassen.

Schritt 3:
Agaven Süße, Sojamilch, Salz und die flüssige Margarine der Mehl-Hefe-Mischung hinzugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig kneten. Anschließend die Rosinen hinzufügen und in den Teig kneten.

Schritt 4:
Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Platz zur doppelten Größe aufgehen lassen (dauert etwa 30 Minuten).

Schritt 5:
Anschließend den Teig erneut kneten, 15 runde Brötchen formen und diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech nochmals 15 Minuten gehen lassen. 

Schritt 6:
Die Brötchen mit Sojamilch bestreichen und 15 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen backen.


Die Rosinenbrötchen sind richtig lecker geworden und haben auch gar nicht lange überlebt :-D

Ich wünsche euch einen wundervollen kleinen Freitag und morgen einen herrlichen Start ins Wochenende! :-)

Viele herzliche Grüße





Sich gesund essen - Ist das möglich?





Heute weiß ich gar nicht so recht, wo ich überhaupt anfangen soll...

Seit ich denken kann, und auch aus den Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass ich kein einfacher Mensch in punkto "essen"  bin.
Das liegt gar nicht daran, dass ich so einen speziellen Geschmack habe oder viele Lebensmittel nicht leiden kann. Es liegt vielmehr daran, dass ich schon immer Probleme mit der Verträglichkeit vieler Lebensmittel hatte. 

Schon als Kleinkind hatte ich eine Vielzahl von Allergien und Unverträglichkeiten, die mir das Leben schwer machten. Kuhmilch, Eier, Soja, Bananen, Honig und viele andere Dinge waren einfach nicht drin.

Während es heute eine riesige Menge an Lebensmitteln ohne Soja und tierischen Inhalt gibt, war es damals ganz schön schwierig geeignete Alternativen zu finden.

Mit den Jahren hat sich das Ganze gelegt und ich konnte wieder uneingeschränkt essen.

Völlig beschwerdefrei bin ich allerdings nie in meinem Leben geblieben. 
Meine ganze Kindheit über hatte ich mit Neurodermitis zu kämpfen. 
Seit etwa zehn Jahren leide ich außerdem an zwei weiteren chronischen (allergischen) Hauterkrankungen.

Vor ca. fünf Jahren wurde dann auch noch eine Laktoseintoleranz bei mir diagnostiziert. 
Ich dachte mir damals: "Ach, das ist schon okay, es gibt ja laktosefreie Produkte!"
Und so ernährte ich mich seit der Diagnose entweder mit laktosefreien Produkten oder nahm Lactrase Tabletten zu den Mahlzeiten ein.

So richtig gut ging es mir damit nie...
Ich hatte trotz der Tabletten und der laktosefreien Produkte immer wieder Verdauungsbeschwerden.
Auch mein allgemeiner Gesundheitszustand wurde über die letzten vier bis fünf Jahre immer schlechter. 
Ich habe viele Therapien und Medikamente ausprobiert  - nicht half und hilft.

Seit etwa einem halben Jahr bin ich am überlegen, welche anderen Möglichkeiten ich habe, um meine Gesundheit zu unterstützen.
Dass die Ernährung eine sehr wesentliche Rolle in der Gesundheit spielt, weiß inzwischen wahrscheinlich jeder. Die Frage ist immer nur, welche Ernährung denn jetzt die "Richtige" ist?
Es gibt ja inzwischen tausende von Ernährungsweisen, die alle eins versprechen:
Gesund leben!

Doch was für den einem perfekt ist, muss es für mich noch lange nicht sein und so habe ich mich in den letzten Wochen mit vielen verschiedenen Ernährungsformen beschäftigt und ich denke, ich habe nun einen guten Ansatz für mich gefunden.

Was heißt das denn nun konkret?


Eine kurze Erklärung:
Eier und Milch möchte ich ganz bewusst und zu 100% meiden, da sie mir schlichtweg nicht gut tun.
Weißmehl und klassischer Zucker sind ein Zusatz, den ich so gut es eben geht einhalten möchte.
So sind Weißmehl und Zucker vor allem beim Auswärts essen ein großes Problem und diese Option möchte ich mir offen halten!

Hinzu kommt, dass ich ohnehin kein Fleisch esse (auch das habe ich damals vor allem aus gesundheitlichen Gründen entschieden).

Ich erhoffe mir durch dieVeränderungen in meiner Ernährung eine Verbesserung meines gesundheitlichen Zustand.
Ob diese eintreten wird? Ich weiß es nicht!
Das Ganze soll ein Versuch, eine neue Chance sein und schaden kann es nicht, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen und zu verändern.

Ich möchte an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass das Ganze hier nichts mit einer professionell begleiteten Ernährungsumstellung zutun hat. Das sind einfach nur meine Gedanken und Schlussfolgerungen basierend auf meinem Leben und meiner Krankheitsgeschichte.
Wie oben schon geschrieben kann das, was für den einen perfekt ist, für den anderen fatal sein!

Durch diese Veränderungen wird sich natürlich auch manches hier auf dem Blog verändern.
Ich werde aber natürlich nach wie vor meine Rezepte mit euch teilen.
Sie werden nur ein bisschen anders aber dennoch herrlich lecker! :-)

Vielleicht seid ihr ja auch gerade in einer Phase des Umbruchs was eure Ernährung angeht?!

Ich bin auf jeden Fall gespannt von euren Erfahrungen zu lesen und freue mich darauf, meine Erfahrungen in Zukunft mit euch zu teilen!


Viele herzliche Grüße



Carrot Cupcakes und ein großes Dankeschön!







Bevor ich mit dem eigentlichen Inhalt dieses Blogpost beginne, möchte ich mich erst einmal bei euch von ganzem Herzen bedanken! 

Die vielen lieben Nachrichten, die ich von euch bzgl. meines letzten Blogpost erhalten habe, haben mich wirklich noch einmal sehr in meinem Vorhaben bestärkt und mich tief berührt!
Es freut mich, dass ihr so viel Interesse an meinen Plänen habt und auch in Zukunft mehr darüber hören wollt. 

Wie der Titel und das Titelbild vermuten lässt, soll es heute um Carrot Cupcakes gehen.
Meine Liebe für Carrot Cake habe ich in Bangkok entdeckt, in einem zauberhaften Café, dass ich euch in meinem Bangkok Blogpost auf jeden Fall noch vorstellen werde.

Der Kuchen, den ihr auf dem folgenden Bild seht, ist die Ursache!
Ein zauberhaft leckerer und saftiger Carrot Cake mit köstlichem Cream Cheese Frosting!

Schon beim ersten Bissen war klar: Den muss ich Zuhause nachmachen!


Und so stand ich am Freitag, bei regnerischem 1. Mai Wetter in meiner Küche und habe fleißig gebacken.

Es gab nur ein Problem!
Meine Springform hat sich vor kurzem von mir verabschiedet, eine neue hat es in der Zwischenzeit noch nicht in meine heiligen Hallen (auch Küche genannt ;-)) geschafft und so musste eine andere Idee her.
Dass es nun Cupcakes, statt Kuchen werden sollten, war schnell klar und so machte ich mich motiviert ans Werk, immer den herrlichen Geschmack aus Bangkok im Hinterkopf!

Das Ergebnis kann sich aus meiner Sicht echt sehen (und schmecken) lassen und deshalb habe ich heute das Rezept für euch mitgebracht:

Für ca. 10 Carrot Cupcakes braucht ihr folgende

Zutaten:
2 Eier
125g Zucker
125ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
180g geriebene Karotten 
100g gemahlene Mandeln
125g Mehl 
(bei einer Glutenunverträglichkeit kann das Mehl eins zu eins durch gemahlene Mandeln ersetzt werden)
1TL Backpulver
1/2 TL Zimt

Für das
Frosting:
200g Frischkäse
100g weiche Butter
100g Puderzucker


Und so geht's:

Schritt 1:
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Schritt 2:
Die Eier und den Zucker einige Minuten schaumig rühren.

Schritt 3:
Das Öl, die geriebenen Karotten und die gemahlenen Mandeln hinzufügen und kurz unterrühren.

Schritt 4:
Das Mehl, das Backpulver und den Zimt vermengen und ebenfalls der Teilmischung zugeben.
Alles nur kurz miteinander verrühren, bis die Zutaten vermischt sind.

Schritt 5:
Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und anschließend das Ganze für ca. 20 Minuten bei 180°C Umluft backen.


Während die kleinen Carrot Cakes im Backofen backen habt ihr genug Zeit, um das Frosting vorzubereiten.
Hierfür einfach alle benötigten Zutaten gut miteinander verrühren und in einen Spritzbeutel füllen. Anschließend macht es Sinn, das Ganze noch ein wenig in den den Kühlschrank zu stellen, da die Minis nur im abgekühlten Zustand verziert werden sollten.
Nach dem Abkühlen einfach nur noch den Carrot Cupcakes ihr süßes Häubchen verpassen und fertig sind die kleinen Köstlichkeiten!

Wenn ihr wollt, könnt dem Frosting noch 1-2 Prisen Zimt hinzufügen!
Von Zimt kann man meiner Meinung nach sowieso nie genug haben, egal zu welcher Jahreszeit :-)

Außerdem könnt ihr eurer Teigmischung noch ein paar Rosinen hinzufügen. Die sind nämlich auch Bestandteil des Bangkok "Originals", das ich als Geschmacksvorlage benutzt habe.


Die kleinen Carrot Cupcakes haben genau die richtige Größe und ich bin sowieso ein Fan von "Kuchen", den man in die Hand nehmen kann und für den man kein lästiges Besteck braucht :-D

Ich wünsche euch nach diesem langen Wochenende einen herrlichen Start in die neue Woche!
Lasst es euch gut gehen! :-)

Viele herzliche Grüße





Ich bin dann mal weg - Meine ersten Schritte in ein neues Leben!







Eins stand für mich schon immer fest:
Eines Tages... eines Tages... ja eines Tages gehst du ins Ausland!

Inzwischen ist dieses "eines Tages" greifbarer und näher als jemals zuvor in meinem Leben und davon möchte ich euch heute ein wenig berichten.

Es begann alles vor etwa einem Dreiviertel Jahr. 
Vor etwa einem Dreiviertel Jahr war mir einfach alles ein wenig zu viel in meinem Leben und ich beschloss, es muss sich etwas ändern, ich brauche eine neue Perspektive!
Ich bekam das Gefühl weg zu müssen, raus zu müssen aus der Routine, in der ich steckte. 
Und so war schnell für mich klar, dass es ins Ausland gehen soll. 

Einfach mal einen riesigen Ozean zwischen sich und sein "Leben" bringen - kennt ihr das Gefühl?

Während meinen Road Trips 2013 und 2014 habe ich die USA kennen und lieben gelernt und so war schnell klar für mich - es wird nach Amerika gehen!

Auch was ich in den USA machen will, war schnell für mich klar:
Professional Au Pair!

Für alle die nicht wissen was ein professional Au Pair ist, hier eine kurze Erklärung:
Ein professional Au Pair macht prinzipiell nichts anderes als ein "normales" Au Pair. 
Der einzige Unterschied ist, dass professional Au Pairs eben einen professionellen Hintergrund in Form einer sozialen/therapeutischen Ausbildung mitbringen und somit unter anderem für "kids with special needs" (Behinderungen usw.) qualifiziert sind und während ihrer Zeit ein wenig mehr verdienen.


Ich machte mich also online auf die Suche nach geeigneten Organisationen und wurde auch schnell fündig. 
Anschließend telefonierte ich mit den einzelnen Organisationen und bekam erste Fragen beantwortet. Bereits nach den ersten Telefonaten und dem Durchstöbern der Internetpräsenzen und Referenzen war schnell klar für mich, welche Organisation es werden sollte.

Ich meldet mich also online bei der Organisation an und bekam so gleich die Instruktion mein Online-Profil auszufüllen. 
Dieses Profil beinhaltete viele, viele Fragen zu meiner Person, meiner Arbeit und meinen bisherigen Erfahrungen. Auch waren viele Formulare, Referenzen, Bilder und Kopien nötig um mein Profil fertig zu stellen. 

Nachdem ich also mein Profil fast vollständig ausgefüllt hatte, setzte ich mich mit meinem "Coach" in Deutschland in Verbindung. Zusammen mit ihm besprach ich mein Profil und wie ich es noch optimieren und somit meine Chancen erhöhen könnte.

Anschließend ging mein Profil "online" und konnte ab sofort von potenziellen Gastfamilien eingesehen werden. Das war im September letzten Jahres.

Ich war super aufgeregt zu diesem Zeitpunkt und checkte mehrmals täglich meine Mails, ob sich denn nicht doch schon eine Familie für mich interessierte. 
Doch diese erste Euphorie legte sich ganz schnell wieder, als nach den ersten vier bis acht Wochen immer noch keine Nachricht in meinem Postfach lag.

Mein Coach in Deutschland beruhigte mich und meinte, dass es noch etwa ein halbes Jahr dauern könnte, bis sich die ersten Familien bei mir melden würden. 
Ich führte also erst einmal weitere Gespräche mit meinem Coach in denen Fragen beantwortet, Tipps gegeben und meine sprachlichen Fähigkeiten in einem kurzen "Interview" geprüft wurden.

Und dann war erst einmal wieder monatelang Stille...

Diese Zeit war ganz schön schwer für mich! 
Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle gemischt mit viel Unsicherheit, ob das auch alles so klappen würde, wie ich mir das vorgestellt hatte.


Und vor etwa einem Monat ging es dann endlich los!

Ich habe mich vor meinem Bangkok Urlaub noch ernsthaft gefragt, ob es Sinn machen würde meinen Coach in Amerika darüber zu informieren, dass ich die nächsten zehn Tage nicht sehr zuverlässig erreichbar sein würde und in dieser Zeit somit auch keine Interviews mit interessierten Gastfamilien stattfinden könnten. 
Ach was! 
Jetzt haben sich in den letzten sechs bis sieben Monaten keine Familien gemeldet, dann werden die sich in den nächsten zehn Tagen auch noch nicht melden...
HAHAHAHA!!! :-D
So spielt das Leben!
Denn genau in diesen zehn Tagen kamen die ersten beiden Anfragen von Gastfamilien! :-)

Und so befinde ich mich nun seit etwas mehr als zwei Wochen im Kontakt mit den verschiedenen Familien.
Ich schreibe E-mails, führe Interviews und vielleicht dauert es nun auch gar nicht mehr lange und ich werde "gematched"! 

Zu hoffen wäre es, denn mit so einem Auslandsaufenthalt sind in meinem Fall (eigene Wohnung, laufende Verträge usw.) ganz schön viele Dinge verbunden, die im Vorfeld geregelt werden müssen und das braucht Zeit und beinhaltet unter anderem auch diverse Kündigungsfristen, die eingehalten werden müssen.
Aber das ist ein anderes Thema und würde den ohnehin schon ausgereizten Rahmen dieses Blogpost sprengen :-D


Ihr seht also, es ist momentan in punkto "Fernweh" ganz schön was los bei mir!

Ich bin schon sehr gespannt, wie es für mich in den kommenden Wochen weiter gehen wird! 

Habt ihr auch schon einmal eine längere Zeit im Ausland verbracht?
Oder plant ihr eventuell auch gerade einen Auslandsaufenthalt?
In welchem Rahmen fand/findet das bei euch statt und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Habt ihr noch irgendwelche Fragen?
 Stellt sie mir! :-)

Ich wünsche euch einen fantastischen Start in den Tag und ein zauberhaftes Wochenende!

Viele herzliche Grüße

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